Berichte

Erntedankaltar in St. Sebastian Rhumspringe

Madonna in St. Sebastian Rhumspringe

Unsere Madonna schmückt im Marienmonat Mai und im Rosenkranzmonat Oktober ein goldener Bogen.

 

Ehrenamt in unserer Gemeinde
St. Sebastian

Hinter der Kirche tut sich was!

Die sechs Kirchen in unserer großen Pfarrei St. Sebastian stehen alle an einem sehr guten Platz, nämlich mitten in unseren Dörfern. Außer in Rüdershausen und Brochthausen sind sie an einem Hang erbaut. Die umgebenden Kirchhöfe-plätze mit ihren gärtnerischen Anlagen brauchen je nach Größe mal mehr, mal weniger arbeitsintensive Pflege. Die St. Sebastians-Kirche liegt ja inmitten eines relativ großen Geländes mit einem bepflanzten Hang und abstützenden Mauern. Vor 40 Jahren wurde dieser Hang mit Bodendeckern, Rosen, Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Dem Hausmeister haben damals bei sporadischen Arbeitseinsätzen immer ziemlich viele Frauen und Männer beim Unkrautjäten und Schneiden der Anpflanzungen geholfen. Das ist heute nun nicht mehr so, und inzwischen waren die Rosen auch überwuchert und die Bäume sehr hoch geworden. Der KV hatte dann vor einigen Jahren für Veränderungen gesorgt: auf den vier Flächen vor, neben und hinter der Kirche wurden drei mit Rasen eingesät, die vierte mit Steinen zugeschüttet. Das war sicher auch eine gute Sache und ist einfacher zu pflegen. Am Hang wurden die Bodendecker und Bäume gerodet, vielleicht nicht immer zu Recht, und neue angepflanzt. Unser kath. Männerverein hat geholfen, dazwischen Rindenmulch zu verteilen. Aber auch die neuen Sträucher müssen ab und zu geschnitten und der Rindenmulch erneuert werden, und Samen von Unkraut oder den noch verbliebenen Bäumen geht auch im Mulch auf. Also, zu tun gibt es für den Hausmeister und die wenigen Helfer auch heute genug. Ein neues Projekt hinter der Kirche, an der Grenze zu den Häusern, die an der Bergstr. liegen, wurde in diesem Jahr durchgeführt. Dort waren die Anpflanzungen immer sehr stark von Brennnesseln überwuchert. Jetzt wurde Bord gesetzt und die Fläche mit Steinen ausgelegt. Einen besonderen Dank und Lob hat der KGR Waldemar Hose auszusprechen, der hier über einige Wochen unermüdlich tätig war. Weitere Helfer sind an der Kirche regelmäßig im Einsatz, z. B. an den Betonblumenkästen, die an den beiden Treppenaufgängen angelegt wurden. An der rechten Seite kümmert sich Rosemarie Jütte um die Bepflanzung, am Turm macht das immer sehr schön Elisabeth Steinmetz mit ihrem Mann Alfred. Beide sorgen auch seit vielen Jahren dafür, dass unsere Kirche morgens geöffnet und abends zugeschlossen wird. Margret und Karl-Heinz Hahn kümmern sich schließlich darum, dass es an den Priestergräbern immer sehr gepflegt aussieht und kein Unkraut hochkommt, und Michael Wagner unterstützt den Hausmeister Hermann Hose wann immer dieser ihn darum bittet.

Rosemarie Jütte

Goldene Kommunion

Viele Menschen aus der großen St. Sebastian-Gemeinde fragen öfter: Was ist das denn „Goldene Kommunion“? Zunächst einmal ist es ein Jubiläum, dem 50 vergangene Jahre zugrunde liegen. Dieses Ereignis wird traditionell in Rhumspringe zu einem Klassentreffen genutzt, ein Wiedersehen nach fünf Jahrzehnten, mit dem damaligen Kommunionjahrgang und natürlich auch mit den evangelischen Klassenkameraden. Am 02.04.1967 konnten 36 Jungen und Mädchen das Sakrament der Erstkommunion feiern, der damalige Klassenverband bestand aus 42 Personen. Aus diesem Anlass trafen sich am 2. Ostertag, 17.04.2017, folgende Personen: Erhard von Berg, Roswitha Berkefeld (Steinmetz), Wolfang Bigalke, Eberhard Bley, Angelika Deppe (Schmiedekind), Eckhard Diederich, Eckhard Diedrich, Martin Frölich, Ansgar Gerlach, Walter Gerloff, Petra Gietz (Monecke), Lothar Habich, Bernhard Hartelt, Andrea Jacobi (Wagener), Bernadette Jacobi, Erhard Jacobi, Willibald Jütte, Edgar Kreter, Martina Kujoth (Schachler), Reinhild Müller (Monecke), Waltraud Reinholz (Krüger), Christiane Tennie (Diedrich), Monika Wagner (Diederich). Es war sehr aufregend und spannend! Wer kommt denn alles, wen sehen wir wieder, werden wir uns erkennen… So manche Fragen geisterten durch unsere Köpfe. Manch einer konnte vor Aufregung in der Nacht kaum schlafen – wie vor 50 Jahren! Um 9.30 h begann der Festgottesdienst mit dem gemeinsamen Einzug von Pfarrer und Ministranten in die Kirche. (Wie damals: Die Mädchen vorweg, die Jungen dahinter!) Bei seiner Begrüßung stellte Pfarrer Grabowski die Verbindung zwischen der Emmaus-Begegnung und der Goldenen Kommunion dar: „ Wusstet ihr schon, habt ihr gehört…?“ Den anschließenden Gottesdienst bereicherte der Kirchenchor mit eindrucksvoll dargebotenen und begeisternden Liedern. Für die bereits verstorbenen Mitschüler Thomas Monecke, Erhard Hose und Martin Pelz wurde während der Fürbitten eine Kerze an der Osterkerze entzündet. Wie vor 50 Jahren wurde abschließend ein Gruppenbild vor dem Altar gemacht und dann ging es zum gemeinsamen Mittagessen in „Die Quelle“, wo ein Buffet vorbereitet war. Dort trafen wir noch andere „Ehemalige“, die am Gottesdienst nicht teilgenommen hatten. Nach dem Essen entwickelte sich ein munteres „Plätzetauschen“. Es wurde viel miteinander erzählt und gelacht, Fotos wurden ausgetauscht, Poesiealben gelesen und so manche Anekdote zum Besten gegeben. Viel zu schnell verging die Zeit und nach dem Kaffeetrinken wurde noch einmal ein Foto geschossen. Dann hieß es für den Ersten ‚Ade’ zu sagen. Schließlich musste er ja bis Berlin fahren. Beim ‚Auf Wiedersehensagen’ bat er darum, uns wieder zu treffen, aber nicht erst in 50 Jahren. So nach und nach verkleinerte sich die Runde, bis wir nur noch an einem Tisch saßen. Leider lässt sich ja bekannter Weise die Zeit nicht anhalten und so musste sich der Rest notgedrungen gegen 20.30 h voneinander verabschieden. Es war ein toller Tag, ein unvergessliches Erlebnis!!!
(Bernadette Jacobi)

 

Überraschung im Kindergarten Rhumspringe

Pünktlich zum KiKiMo (Kindergarten Kinder Morgenandacht) um 09.30 Uhr erschienen Herbert Zwingmann u. Karl-Heinz Diedrich vom Vorstand des kath. Männervereins Rhumspringe. Im Beisein von Pfarrer Markus Grabowski, den Erzieherinnen und natürlich den Kindergartenkindern, feierte man die Morgenandacht. Nach dem Lied „Ich bin da…“, befasste man sich mit der Geschichte von der Brotvermehrung, die, mit von den Kindern bemalten Bildern, dargestellt wurde. Danach sprach man ein Gebet, welches immer vor dem Essen im Kindergarten gebetet wird. Dies animierte einige Kinder dazu, hinterher nach dem Essen zu fragen. Nach dem Lied: „Gottes Liebe ist so wunderbar…..“, beteten wir alle das „Vater unser“ und Pfarrer Grabowski spendete den Segen. Jetzt kamen die Überraschungsgäste zu Wort. Sie überreichten der Kita-Leiterin, Frau Meister, einen Spendenscheck in Höhe von 100 €. Aus dem Überschuss des Treffs am Weihnachtsbaum vom Dezember 2016, beschlossen die Veranstalter, einige Mitglieder des kath Männervereins, dem Kindergarten und der Schule jeweils 100€ zu spenden. Seitens des Kindergartens war man sehr erfreut darüber, kann man doch wieder nützliche Dinge für die Kinder anschaffen. Nach einigen Fotos wurde zum Abschluss das Lied „Paß auf kleines Auge…“ gesungen. Anschließend kehrten die Schmetterlinge, Eichhörnchen und Glühwürmchen in ihre Zimmer zurück.
Karl-Heinz Diedrich

 

 

Die Organisten von St. Sebastian Rhumspringe

Seit 1980 erklingt in der Rhumspringer St. Sebastian-Kirche die heutige Orgel der Gebr. Stockmann aus Werl. Stumm blieb die Orgel nur an Karfreitag, ansonsten gab es bis heute keine liturgische Feier ohne Orgelmusik. Seit 1966 - und somit bereits an der Vorgängerin in der alten Pfarrkirche - spielt in Rhumspringe der Organist Werner Gatzemeier. Nach seinem Studium in Münnerstadt und Würzburg sowie anschließender Tätigkeit in Rimpar kehrte er in seine Heimatgemeinde zurück und verantwortete fortan die musikalische Gestaltung. Das daraus resultierende Niveau hält bis heute an. Bestandteil dieser Arbeit war und ist auch die Gewinnung neuer Organistinnen und Organisten sowie deren Ausbildung und Förderung. Gibt es nach über 50-jähriger Tätigkeit als Organist so etwas wie Ruhestand für einen überzeugten Musiker? Natürlich nicht. Und doch wechselte am 04.08.2016 die Verantwortung an einen Neuen. Neue Tätigkeit ja, aber kein neues Gesicht, denn bereits seit mehreren Jahren hilft Christopher Wagner an der Orgel aus. Den Grundstein für die „Nachfolge“ legte natürlich Gatzemeier selbst, bildete er Christopher über Jahre hinweg an Klavier und Orgel aus und auch in der Praxis lässt sich die Herkunft der Spielweise des Neuen nicht leugnen. Also doch Ruhestand? Nein. Dem Gottesdienstbesucher ist dieser Wechsel unter Umständen gar nicht aufgefallen und das ist auch gut so. Weiterhin sitzt Gatzemeier regelmäßig an der Orgel und übernimmt Dienste. Jeden Gottesdienst zu spielen, wäre für den 31-jährigen Christopher neben dem regulären Beruf und weiteren Hobbys nur schwer darstellbar. Umso erfreulicher ist daher ein tatsächlich neues Gesicht. Bernadette Wagner wohnt seit März in Rhumspringe – die Liebe führte Sie ins Eichsfeld. In Ihrer Heimat Fulda wurde die 24-jährige zur Organistin ausgebildet und überzeugte bereits mit ihrem Orgelspiel und Gesang die Gottesdienstbesucher. Die vierte im Bunde spielt seit über 60 Jahren Orgel und lernte – wie zur damaligen Zeit üblich – beim Schulleiter persönlich. Helga Steinmetz unterstützt auch zukünftig tatkräftig im Gottesdienst. Und die Zukunft? Mit dem 20-jährigen Jan Balitzki steht zukünftig ein weiterer Organist zur Verfügung. Jan absolviert zurzeit seine Ausbildung zum Organisten – seine ersten Erfahrungen an der Orgel sammelte auch er als Schüler von Werner Gatzemeier und übernimmt selbstverständlich bereits eigene Gottesdienste. „Eine sehr komfortable Situation für St. Sebastian“, zwinkert Christopher, der für die Einteilung der Organisten verantwortlich ist. Es ist schön, dass unserer Gemeinde verhältnismäßig viele Musiker zur Verfügung stehen? So ist es selbstverständlich, auch in den umliegenden Gemeinden auszuhelfen, sollte dies erforderlich sein (aktuell Hilkerode, Fuhrbach, Rüdershausen). Und so sind wir uns sicher, dass die „Königin der Instrumente“ auch weiterhin zu möglichst jeder liturgischen Feier erklingen wird – stets zur Ehre Gottes.
Das Organistenteam

Seniorenbetreuungsteam in St. Sebastian

 Besuche im Altenheim Hartel

Viermal im Jahreskreis macht sich das Besuchsteam des Kirchengemeiderates St. Sebastian auf, um mit den Bewohnern des Seniorenheims Hartel etwas Zeit zu verbringen. Mit gut gefüllten Nikolaustellern überraschten wir die alten Herrschaften in der Adventszeit. Brigitte Huber, die jetzt die Besuche organisiert, hatte dafür extra leckere Kekse gebacken. Bei Gesprächen, dem Gesang von Advents- und Weihnachtsliedern sowie kleinen vorgetragenen Geschichten verging die Zeit wie im Flug. Für diesen Nachmittag hatten wir auch die fast 90-jährige Marianne Arend mitgenommen. Sie bereicherte unsere Runde mit Erzählungen von früher oder auswendig vorgetragenen Gedichten. Zufällig war auch Margarete Koch (94 Jahre) mit ihrer Tochter Renate Kurth, die zum Team gehört, dieses Mal mitgekommen. Beim Verabschieden hören wir immer wieder von den Bewohnern: „Kommt bald wieder!“
Zum Besuchsteam gehören neben den bereits Erwähnten auch Friedhilde Diedrich, Rita Reinhard sowie Christa Schmiedekind. Margret Hahn und Ruthild Koch, die auch die Geburtstagsjubilare besuchen, machen das Betreuungsteam dann komplett.

Vor 22 Jahren haben Mitglieder des PGR mit den Besuchen im Seniorenheim begonnen. Initiiert hatte sie Christa Diederich und bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Gremium auch organisiert. Danach hat Rosemarie Jütte dies übernommen. Während früher die Bewohner fast ausschließlich aus anderen Orten kamen, so lebten in den vergangenen 10 – 12 Jahren auch viele Rhumspringer im Heim, wenn die Angehörigen die Pflege nicht selbst übernehmen konnten. Zu Beginn unserer Besuche haben wir versucht, an den jeweiligen Nachmittagen mit möglichst vielen Bewohnern ein Gespräch zu führen. Später sind wir dann dazu übergegangen auch gemeinsam Lieder, die zur Jahreszeit passen zu singen. Und das macht uns genau so viel Freude wie den Senioren.
Rosemarie Jütte