Berichte

Frühschichten in der Fastenzeit 2018

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ war der Titel unserer 4 Frühschichten in der Fastenzeit. Begonnen haben wir in St. Sebastian, St. Johannes, St. Andreas und zuletzt in St. Georg. Ein Leben ohne Hoffnung ist kaum vorstellbar. Unser Alltag ist von vielen Situationen und Begegnungen geprägt, die uns hoffnungsvoll stimmen und auch manchmal die letzte Hoffnung nehmen. In diesem „Auf“ und „Ab“ unserer Hoffnung leben wir. Das dieses Thema viele Menschen unserer Kirchorte bewegte, konnten wir morgens bei unseren Frühschichten erleben. Jede einzelne Frühschicht war individuell vorbereitet, sodass jeder sich wiederfinden konnte in Ruhe und Besinnung. Die letzte Frühschicht feierten wir in St. Georg Brochthausen mit dem Thema: „Hofft ihr noch oder glaubt ihr schon?“ Maria Magdalena und die andere Maria gingen tiefbetrübt und ohne Hoffnung mit einem Ölgefäß zum Grab Jesu um endgültig von ihm Abschied zu nehmen. Da, - Die frohe Botschaft: Jesus lebt - er ist nicht tot - er ist auferstanden - erzählt es allen. Das war der Auftrag des Engels und sie glaubten. Bei meditativem Gesang: „Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Jesus meine Zuversicht. Auf dich vertrau ich und fürchte mich nicht“ hatte jeder Gelegenheit zum „Grab“ mit dem weggerollten Stein zu gehen und selbst einen Stein zu nehmen mit Jesu Botschaft: Liebe, Hoffnung, Glaube, Friede, Licht, Himmel, Verzeihen …. Diese Steine waren zugleich Zeichen der Hoffnung und des Glaubens. Im Anschluss daran hatten wir Gelegenheit beim Frühstück Gemeinschaft zu leben.
Adelheid Näsemann

19. August 2018 in „St. Georg“, Brochthausen

Familiengottesdienst mit Kinderfahrzeugsegnung in St. Georg

Familiengottesdienst mit Kinderfahrzeugsegnung in St. Georg Thema: Unterwegs mit Gott „ Gott ist mit uns unterwegs, Gott ist mit uns unterwegs, mit Dir, mit mir, uns allen hier. Bei Tag und bei Nacht er gibt auf dich Acht Bei Regen und bei Sonnenschein: Gott lässt dich nicht allein.“ Dieses Lied sangen mit großer Begeisterung viele Kinder , Eltern , der Kinderchor Fuhrbach und der Jugend,-Frauenchor Brochthausen am Sonntagvormittag .Begleitet mit Rhythmusinstrumenten und Gesten. Gemeinsam überlegten wir bei einer Weg- Litanei, wo uns Gott überall begegnet und wir unter seinem Schutz stehen. Zeichen und Symbole helfen uns die Gegenwart Gottes zu erfahren und so legten im Fürbittgebet die Kinder z. B. einen Fahrradhelm ab – Gott schützt eine Luftpumpe – Gott schenkt Kraft, Luft zum Atmen eine Fahrradglocke -Gott lässt uns aufmerksam sein ein Fahrrad mit Stützräder – Gott gibt mir Halt ein Verkehrsschild „Haltestelle“ – Gott schenkt Ruhe und Besinnung Im Anschluss des Gottesdienstes segnete Pfarrer Grabowski vor der Kirche alle mitgebrachten Fahrzeuge, Helme Inliner…und mit den Segensworten stellte er alle Großen und Kleinen unter Gottes besonderen Schutz.
 Adelheid Näsemann

Fronleichnam 2017 in Brochthausen

Fronleichnam Ursprung des Festes ist eine Vision der Augustinernonne Juliane von Lüttich († 1258). Es wurde im Bistum Lüttich 1246 eingeführt und 1264 durch Papst Urban IV als „Fest des Leibes Christi“ für die gesamte Kirche eingeführt. Das Hochfest Fronleichnam wird regional sehr unterschiedlich gefeiert. Leider ist das Fronleichnamsfest bei uns kein gesetzlicher Feiertag mehr. Eine goldene Monstranz mit der Hostie durch die Straßen zu tragen und dabei Lieder zu singen, ist der jüngeren Generation nur schwer zu vermitteln. Auch in unserer Großpfarrei müssen die Traditionen geändert werden. Nicht nur morgens, sondern auch am späten Nachmittag müssen die Prozessionen stattfinden. In unserer Gemeinde haben wir schon immer das Fest auf den Sonntag nach Fronleichnam verlegt. Wir sind noch in der glücklichen Lage, dass wir 2 Priester haben und jeder Ort eine Prozession feiern kann. In Gebeten und Liedern steht immer die Beziehung zu Christus und der Eucharistie im Mittelpunkt. Wir in Brochthausen haben noch das Glück, dass wir an 4 Altären feiern können. Aber wie sieht es in den nächsten Jahren aus? 1. Altar Familie Bieschke 2. Altar Familie W. Otto 3. Altar Familie R. Ballhausen 4. Altar Sparkassenparkplatz Die Fürbitten wurden vorgetragen von unterschiedlichen Vereinen und Gruppen. Musikalisch haben die Bläser, unter der Leitung von Carl-Albrecht Monecke, die Prozession begleitet. Möge Gott alle unsere Gebete und Anliegen erhören.
Mathilde Klapprott