Generalversammlung des Kath. Frauenbundes (KFD) Rhumspringe
Aktivitäten des letzten Vereinsjahres sowie Abendmesse mit Gedächtnis der verstorbenen Mitglieder.
Am 03.09.2025 konnte Christa Jacobi um 16:30 Uhr 24 Frauen zur diesjährigen Versammlung begrüßen. Zunächst verlas M. Ellendorf das Protokoll der letzten Versammlung von 2024. Anschließend erfolgte der Bericht der Kassiererin Klara Gödecke. Sie erläuterte auch alle größeren Einnahmen und Ausgaben aus den Veranstaltungen. Kassenprüferin Erika Spieß bescheinigte ihr eine ordnungsgemäße Kassenführung und die Versammlung erteilte die Entlastung. Als neue Kassenprüferin wurde Andrea Jacobi gewählt, die im nächsten Jahr mit Maria Sommer, die noch ein Jahr im Amt bleiben kann, die Kasse prüfen wird. Weitere Wahlen standen nicht an.
Nun hatte Ursula Wandt das Wort und gab einen Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres sowie eine Programmvorschau der nächsten Monate.
Man feierte im Jahr 2024 wieder eine gemeinsame Maiandacht mit dem Männerverein am Rondell hinter der Kirche mit anschließendem Grillen.
Benefit Yoga (Sitz Yoga) unter Leitung von Frau Fabi wurde zum 1. Mal angeboten. 14 Personen nahmen daran teil.
Großen Anklang fand ein „Italienischer Cocktailabend“ am 17. September. Zu den Cocktails reichten die Frauen des Teams besondere selbstgebackene Brote mit leckeren Aufstrichen. Es war ein gelungener Abend.
Im Herbst folgte natürlich wieder ein tolles Erntedankfrühstück, das mit einem geistlichen Impuls begann.
Zur abendlichen Krippenfahrt nach Wieda am 04.12. hatten sich mehr als 40 Personen angemeldet. Beim Abendessen im Lokal „Bahnhof Stöberhai“ konnte man durch die Fenster dabei die Wildfütterung beobachten.
Nur eine Woche später fand bei Familie Gebhardt im Oberdorf zum Thema „Türen öffnen“ ein offener Adventskalender (kleine Andacht im Freien) statt. Kerzen in Einmachgläsern zeigten den Teilnehmenden, ab Zahnarzt Schwedhelm den Weg. Dort angekommen herrschte bereits eine besinnliche Atmosphäre, aber auch ziemliche Kälte. Frierende Personen wurden beim anschließenden Imbiss von der Familie mit warmen Decken versorgt.
Über die traditionelle Faschingsfeier im Pfarrheim und den Weltgebetstag der Frauen wurde bereits im PfarrEcho berichtet.
Am 20. März referierte Pastor Brzenska nach einer Kaffeetafel über die Bedeutung von Träumen. Es war ein sehr interessanter Vortrag über Wunschträume, Tagträume, Alpträume etc. und vor allem Träume, die wir aus der Bibel kennen, z.B. als der Engel im Traum dem Josef erschien und ihm riet, mit dem Jesuskind vor Herodes zu fliehen.
Mit einer Kreuzweg- und Maiandacht, gemeinsam mit dem Männerverein, endete die Angebotspalette des Frauenbundes im vergangenen Jahr. Allerdings waren die Damen des Leitungsteams in Zusammenarbeit mit einigen helfenden Frauen auch noch zuständig für die Ausgabe von Kaffee und Kuchen beim Pfarrfest 2024, die Sektbar bei der großen Karnevalsveranstaltung im Schützenhaus und das Kuchenbuffet beim Dorffest 2025.
An dieser Stelle sei dem Leitungsteam sowie allen mitwirkenden Frauen ein ganz herzliches VERGELTS GOTT gesagt.
Bedankt hat sich auch Christa Jacobi ganz besonders bei Bärbel Vollmer und Christa Diederich, die leider aus dem Leitungsteam ausgeschieden sind. Bei Bärbel erwähnte sie, dass auch ihr Bruder oft bei gewissen Arbeiten zur Verfügung stand und bei Christa lobte sie deren Kreativität bei allen erforderlichen Dekorationen und die guten eingebrachten Ideen in den vergangenen Jahren. Beide Frauen erhielten ein kleines Präsent.
Nun lüftete sich auch das Geheimnis um den sehr alten braunen Koffer, der bereits den ganzen Nachmittag als Blickpunkt auf dem Tisch stand. Helene Hartelt hatte darin viele alte Manuskripte der einstigen Theatergruppe des Frauenbundes, der sie Jahrzehnte angehörte, aufbewahrt. Nach ihrem Tod haben ihre Söhne ihn dem Frauenbund übergeben.
Nach dem offiziellen Teil dieses Nachmittags und einem Imbiss mit den beliebten Spiegeleibroten begaben sich die Frauen in die Kirche, um mit Pastor Brzenska die hl. Messe zu feiern und der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder des Frauenbundes zu gedenken. Während bei den Fürbitten von Mechthild die Namen vorgelesen wurden, zündete der Pastor die vierzehn auf dem Altar stehenden Kerzen an, für jede Frau eine. Das ist immer ein sehr berührender Moment, weil man ja alle Frauen gekannt und dann nochmal vor seinem geistigen Auge hat.
Besonders wurde dieser Gottesdienst auch durch die Worte von Pastor Brzenska, die er an die Frauen richtete sowie die Musikstücke, die Waltraud Gottschlich auf ihrer Zither spielte. Selbst das Schlusslied - Segne du Maria -, das von der Gottesdienstgemeinde gesungen wurde, hat sie mit ihrem Musikinstrument perfekt begleitet.
Rosemarie Jütte






